FAI 2015 Official Manuevers Board

Der spanische Acro-Pilot Raul Rodriguez hat einen fast 20-minütigen Film auf Youtube veröffentlicht, der die meisten der heute geflogenen Manöver nach Schwierigkeit gestaffelt nacheinander vorstellt.

Ein interessantes wie lehrreiches Anschauungsmaterial.

RR_Tricks

 

 

Algodonales 2014

Algobericht 2014

“… jährlich grüßt das Murmeltier /8” oder: “¿¿¿Ruff-Runna-Ruff-Runna – Nix mehr Anneres???”
Nachdem wir bereits bei unserem zweiten Aufenthalt 2013 in Algo die Temperaturen im September getestet hatten, sollte unser 8-ter Aufenthalt auch wieder im September stattfinden. Aber dieses Mal sollte es ein 14-tägiger Urlaub werden. So sind wir bereits Ende August angereist und haben bei Gerardo die Saison eröffnet – die erste Septemberhälfte ist laut Gerardo eh die beste Streckenflugzeit [ 😉 ]. Was blieb waren unsere Zweifel, dass wir in den heißen Süden flogen, obwohl man doch um diese Jahreszeit in den Alpen auch gut fliegen kann.

Algo begrüßte uns wie man es von Andalusien erwartet: heiß, trocken, staubig und mit „gebräunter“ Vegetation.
Gerardo meinte, dass der Juli zu kühl war und es dafür jetzt so heiß wäre wie sonst im Juli.
An die Hitze hatten wir uns schnell gewöhnt; vielleicht auch weil wir bei jeder Gelegenheit den Swimmingpool besuchten?!?
Es gab auch eine Neuerung bzgl. Vegetation: die Disteln wurden über 1 Meter hoch. Das hieß Vorsicht bei den Außenlandungen!

Noch im August dann auch die ersten Strecken: SATcro flog über El Gastor, Ronda la Vieja und Setenil nach Alcalá del Valle. Der Rest fand bei El Gastor keinen thermischen Anschluss und musste landen gehen.

Hangkratzen mit Karlsson
Eine Woche später flogen dann SATcro und Humpl – unabhängig voneinander – nach Ronda. Über Funk wurde dann der Treffpunkt ausgemacht, wo beide dann zeitgleich eintrafen. Per SMS wurde Gerardo informiert, wo wir waren. Die Wartezeit bis zum Eintreffen des Rückhol-Teams wurde mit einem Landebier in der Bar Don Benito überbrückt.
Ein super softer Abschluss dieses Flugtages war dann der „Vuelo de la Luna llena“.

Luna llena y Algodonales

Vier Tage später erwies sich Chipi als „Leader of the pack“.
Nach Start am Poniente und Aufdrehen am Hausberg trafen nach und nach alle Piloten bei den Bärten zwischen Hausberg und Olvera ein um dann (halbwegs) gemeinsam die Strecke weiterzufliegen.

Thermikkreisen mit SATcro
Karlsson war dann vor Olvera schon so tief, dass alle dachten er geht landen. Aber er flog weiter und kämpfte sich wieder hoch: Reschbeggd und Chapeau! Er orientierte sich dann an Fran, der aber immer nur minimal Höhe machte bevor er dann weiterflog. Die beiden drehten bei Torre-Alháquime in Richtung Setenil ab, wo sie dann auch landen gingen.
SATcro konnte recht entspannt an der Basis entlang Chipi folgen, während Humpl schon recht tief bei Alcalá del Valle ankam und am nachfolgenden Hügelchen einen zähen Fight kämpfte um Höhe zu machen.
Bei Cuevas del Becerro wählten die drei dann jeweils unterschiedliche Ziele. Chipi flog Richtung NO und stand dann irgendwann am Boden. SATcro flog Richtung Monte Jaque, während Humpl erst noch Höhe machen musste. Als Humpl dann wieder an der Basis war, war SATcro nicht mehr zu sehen. Er flog dann an der Basis Richtung Ronda. Während SATcro es bis Arriate schaffte, flog Humple bis Ronda. Hier drehte dann aber der Wind und wurde so stark, so dass der Überflug über Ronda und damit die Landung bei Don Benito unmöglich wurde; also Landung direkt vor Ronda.
Während die einen noch kämpften, hatte Manuel schon begonnen, die gelandeten Piloten einzusammeln. So kam es, dass alle zusammen gemeinsam das Landebier bei Don Benito „einnehmen“ konnten: geteilte Freude ist vielfache Freude! Ein späterer Blick in den DHV.XC zeigte uns, dass es in ganz Europa nur vier Flüge gab, die weiter waren als die unserer beiden Spitzenreiter. Wie geil ist das denn!

Ach ja, um es nicht zu vergessen: die Spaxxe haben mal wieder den Chef geschlagen!

Am nächsten Tag war dann mal wieder Spaxxen angesagt. Humpl spaxxt vor dem NW-Start wie net sauber (Wing Over und asymetrische Spirale) und muss dann auf dem Plateau landen, weil es wegen Gegenwind nicht mehr zu LP reicht (Sch…-Disteln!).

Die übrigen Flugtage ließen wir gemütlicher angehen. Wenn die Wetterbedingungen wenig Streckenpotential zeigten, war das Ziel ein gemeinsamer Flug zum El Castillejo. Dort war die Verpflegung sichergestellt. 😉

 

Ansonsten – wie schon früher beschrieben – eigentlich immer der gleiche Tagesablauf. Diesesmal konnte der eine oder andere auch mal einen Tag Auszeit nehmen.

Damit die Flächenbelastung nicht unter das zulässige Maß sinkt, haben wir – wie jedes Jahr – kalorienreiche Maßnahmen ergriffen:
– Frühstück: Café con leche, Tostada con Tomate, Zumo de naranja, Huevos revueltos o Huevos fritos y Jamón serrano.
– Zwischenmahlzeit: Bocadillos con Jamón, Tomate y Queso.
– Landebier bei Pepe am Landeplatz oder am Plaza, dann mit Tapas, Picas oder Montadillos.
– Abendessen mit lecker Essen wie: Chipirones a la plancha, Puntas de solomillo, Solomillo iberico o al Wiqui o a la Pimienta, Vena(d)o, Codorniz,  Mejillones, Chocos fritos, Boquerones, Gallo, Brochetas de mariscos, Berenjenas fritas, Jamon iberico, Queso manchego… Den Absacker gab’s dann bei Pepe.

Reisen bildet – und wir haben wieder viel dazugelernt:
– Auch zu dieser Jahreszeit kann es vorteilhaft sein in Südspanien seinen Fliegerurlaub zu buchen. Trotz aller vorheriger Bedenken: Angesichts des süddeutschen bzw. alpenländischen Flugsommers können wir nur feststellen: Alles richtig gemacht!
– Selbst Spaniern kann es zu heiß werden: Carlos kam einige Tagen nach uns von seinem Deutschlandurlaub zurück. Dem war es dann aber viel zu heiß, so dass er sich nach ein paar Tagen wieder Richtung verregnetem Deutschland abgesetzt hat.
– Die Intergration der Acrospaxx in die Fliegerszene von Algodonales schreitet unaufhaltsam voran.
– In Andalu wird nicht nur das „s“ nicht gesprochen – ¡Aro!
– Sogar unser Karlsson fliegt nicht nur ruff-runna, sondern „a mol was anneres“ und macht seine ersten Flüge von mehr als 1 1/2 Stunden und auch die ersten Streckenerfahrungen.

Also Gerhard: Volveremos – ¡Aro!

Hasta la proxima vez
Humpl

Continuará …

(für die Nicht-Spanier: Volveremos = Wir kommen wieder / Hasta la proxima vez = bis zum nächsten Mal / Continuará = Fortsetzung folgt
für die Nicht-Andalusier: andalu = andaluz / ¡Aro! = ¡Claro (que si)!)

Fliegersommer 2014

Fliegersommer 2014?

…momentan eher mau. Viel Regen in den Alpen, ein Tief nach dem anderen in Sicht.

aktuelle Eindrücke per Panorama-Webcam gibts unter: http://panomax.at/

 

Red Bull X-Alps 2013

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Spaxxfest 2013

Die Einladungen zum Spaxxfest 2013 gingen heute raus!  Wir freuen uns auf Euer kommen!

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